Offensichtlich::26 – Freiburgs Ateliers öffnen am Wochenende ihre Türen
An diesem Wochenende, am 26. und 27. September, wird Freiburg wieder zum Treffpunkt für Kunstbegeisterte und Neugierige. Im zweijährigen
An diesem Wochenende, am 26. und 27. September, wird Freiburg wieder zum Treffpunkt für Kunstbegeisterte und Neugierige. Im zweijährigen Turnus öffnen rund 120 Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeitsstätten im Stadtgebiet und der näheren Umgebung für Besucherinnen und Besucher. Neben persönlichen Einblicken in den aktuellen Schaffensprozess erwarten die Gäste Begegnungen mit den ansässigen Kunstschaffenden. Die Türen der teilnehmenden Orte stehen an beiden Tagen durchgehend von 12 bis 20 Uhr offen, sofern individuell keine abweichenden Absprachen getroffen wurden.
Das Programm bietet eine strukturierte Aufteilung über das gesamte Wochenende: Der 26. September gehört von 12 bis 20 Uhr den städtischen und großen Atelierhäusern. Hierbei laden das E-Werk in der Eschholzstraße 77, die Villa Mitscherlich in der Günterstalstraße 75 sowie das Atelierhaus in der Baslerstraße 103 zu ausgiebigen Entdeckungsreisen ein. Leider steht das Gebäude des Kunsthauses L6 für die Veranstaltung nicht mehr zur Verfügung, da der Großteil der dortigen Ateliers aufgegeben werden musste. Mit dem Verlust des L6 sowie der UKS sind der Freiburger Kunstszene erneut wertvolle Arbeitsräume verloren gegangen.
Am 27. September stehen von 12 bis 20 Uhr die kleineren Ateliergemeinschaften und Einzelateliers im Fokus. Zu den geöffneten Gemeinschaftsorten zählen unter anderem die Alte Druckerei und das Atelier Stühlinger in der Guntramstraße 8, das Atelier im Hinterhof in der Bertoldstraße 45, das Atelier in der EMK im Dorfgraben 1 in Munzingen, das Atelier R7 in der Rehlingstraße 7, Die DNA des Lichtes in der Bötzingerstraße 40, das Kunstgehege e.V. in der Mundenhofstraße 37 sowie der Kunstraum Offenes Atelier in der Mozartstraße 5. Ergänzt wird die Auswahl durch weitere Standorte wie die Engesserstraße 6, die Fabrikstraße 15, die Konradstraße 29 und die Sternwaldstraße 27 sowie zahlreiche Einzelateliers in der gesamten Region.
Alle detaillierten Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen, Künstlern und Standorten sind als Beilage im aktuellen Kultur Joker veröffentlicht (Link E-Book ab S. 23: https://kulturjoker.de/aktuelle-ausgabe/). Zur Gestaltung der Beilage fand im Vorfeld ein künstlerischer Wettbewerb statt, den eine externe Jury entschied. Der diesjährige Gewinner ist der Freiburger Künstler Frank Piasta, dessen Arbeit das Beilageblatt ziert. Der Druck stellt somit nicht nur einen praktischen Orientierungsplan dar, sondern ist zugleich ein künstlerisches Original. Das abgedruckte Titelmotiv „Ziemlich 5.3, und Blütenflocken fielen über Kopf und Haupt“ aus dem Jahr 2024 besteht aus Silikon und Pigment auf Spiegel. Frank Piasta ist bekannt für seine Arbeiten mit farbigen Silikonschichten, die im Zusammenspiel mit Licht, Raum und reflektierenden Oberflächen faszinierende, haptische Farbfelder erzeugen.
Organisiert werden die „offenen Ateliers“ vom BBK-Südbaden e.V. (Berufsverband bildender Künstlerinnen und Künstler Südbaden e.V.) gemeinsam mit seinem T66 Kulturwerk. Die Realisierung des Projekts wird durch die Unterstützung der Stadt Freiburg, des Regierungspräsidiums Freiburg, der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, des Kultur Joker sowie privater Spenderinnen und Spender ermöglicht.
Foto: Frank Piasta: „Ziemlich 5.3, und Blütenflocken fielen über Kopf und Haupt“ / Gewinner 2026




