Bühne frei: 42. Schwule Filmwoche Freiburg
Vom 29. April bis zum 6. Mai verwandelt das älteste queere Filmfestival Deutschlands das Kino Kandelhof in ein Zentrum
Vom 29. April bis zum 6. Mai verwandelt das älteste queere Filmfestival Deutschlands das Kino Kandelhof in ein Zentrum für cineastische Vielfalt. Ein ehrenamtliches Team präsentiert rund 25 Spielfilme und Dokumentationen, darunter exklusive deutsche Erstaufführungen und kuratierte Kurzfilmprogramme.
Den feierlichen Auftakt macht am 29. April, 19 Uhr der Eröffnungsfilm „Bookends“ von Mike Doyle: Ein feinsinniges Comedy-Drama über den Autor Nate, der nach einer Trennung bei seinen Großeltern zwischen jüdischer Tradition und tiefgründigen Gesprächen zu sich selbst findet. Ein weiteres Juwel ist der Film „Der Heimatlose“, der mit dem Teddy Jury Award ausgezeichnet wurde; Regisseur Kai Stänicke wird persönlich in Freiburg zu Gast sein, um sein Werk vorzustellen. Ebenfalls von der Berlinale kommt das Debüt „Animol“, das in der rauen Welt einer Jugendstrafanstalt von einer riskantenFreundschaft und der Suche nach menschlicher Nähe erzählt.
Erstmals verschmelzen Bühne und Leinwand durch eine Kooperation mit dem Theater Freiburg: Ein Special zur Inszenierung „Love Western“ verbindet Lesung und Film. Den krönenden Abschluss bildet die große Party mit der Verleihung der Publikumspreise in der Theaterbar, moderiert von der charismatischen Dragqueen Flametta M. Sauvage.
Programm und Tickets: www.schwule-filmwoche.de
Bild: „Der Heimatlose“ © DCM Film Distribution




