„Ich bin, was ich bin“ singt Vincent Glander als Dragqueen Zaza am Ende des ersten Aktes von „La Cage aux
Ein Bakterium, ein Röhrenwurm, eine Muschel und ein Krebs. Sie leben friedlich zusammen in 4000 Metern Meerestiefe. Der große weiße
Balkanroute – das klingt nach Massenflucht und Leid, nach Schleppern und der Angst vor unkontrollierter Einwanderung. „Balkanroute“ heißt auch das
Ein erster Klang wie ein Schock. Die geräuschvoll gestrichenen Bogenwechsel machen aus dem Cluster eine echte Panikattacke. Der „Le Cahos“
Die Fenster sind abgedunkelt. Der Sitzkomfort auf den Holzstühlen im 300 Plätze fassenden Markus-Sittikus-Saal in Hohenems hält sich in Grenzen.
Der erste Paukenschlag im Halbdunkel geht durch Mark und Bein. Die Dissonanzen von Streichern und Cembalo bedrängen, die Piccoloflöten erschrecken.






