Kunst

Im tiefen Blau: Heide Flohr und Susanne Opdenhoff zeigen im Kunstraum Nigra Monaĥejo die Ausstellung “Was wir sehen”

arbe, Bewegung und Wahrnehmung spielen eine zentrale Rolle in der gemeinsamen Ausstellung der beiden Freiburger Künslerinnen Heide Flohr und

Im tiefen Blau: Heide Flohr und Susanne Opdenhoff zeigen im Kunstraum Nigra Monaĥejo die Ausstellung “Was wir sehen”

arbe, Bewegung und Wahrnehmung spielen eine zentrale Rolle in der gemeinsamen Ausstellung der beiden Freiburger Künslerinnen Heide Flohr und Susanne Opdenhoff im Kunstraum Nigra Monaĥejo. In den historischen Räumen des denkmalgeschützten Schwar-zen Klosters lädt der Kunstraum dazu ein, die kreativen Visionen regionaler Kunstschaffender kennenzulernen.
Die Künstlerinnen der kommenden Ausstellung verbindet eine langjährige Freundschaft – gepaart mit dem kontinuierlichen Austausch über das Sehen, über Malprozesse und die Entstehung von Bildern entstand über die vergangenen Jahre eine Verbindung und Vertrautheit, die sich in dieser Ausstellung deutlich spüren lässt. Neben ihrem malerischen Schaffen engagieren sich beide in gemeinsamen Projekten, die Kunst mit Gemeinschaft verbinden.

Susanne Opdenhoff: „Wolke 1“ © Susanne Opdenhoff

Trotz der gemeinsamen Themen unterscheiden sich die Herangehensweisen der Künstlerinnen: Heide Flohr arbeitet aus der Farbe heraus. Sie spielt mit ihr, lässt sie wirken und experimentiert. Aus den Farbschichten entwickeln sich Strukturen, die sie gelegentlich mit grafischen Mitteln weiterführt oder vertieft. Sie malt aus einem Moment heraus, das Motiv entwickelt sich dabei intuitiv.
Susanne Opdenhoff hingegen beginnt mit einem konkreten visuellen Eindruck – etwas, das sie gesehen oder fotografisch festgehalten hat. Im Verlauf des Malprozesses verwandelt sich dieser Ausgangspunkt, wird neu interpretiert. Sie verwendet Farbpigmente, gebunden mit Kleister oder Dispersionsfarben, meist im Spektrum zwischen Blau und Braun.
Was beide Künstlerinnen verbindet, ist das Schichten von Farbe: Aus Überlagerungen entstehen Raum, Tiefe und Bewegung. So entwickeln sich Formen, die teils gegenständliche, teils abstrakte Assoziationen hervorrufen. Bis zur Eröffnung der Ausstellung am 23. Januar, kann in den Räumen des Kunstraumes noch bis 20.12. die Ausstellung “Fragile Welten“ besichtigt werden, welche die künstlerischen Positionen der Malerin Andrea Wilcke und der Keramikerin Christiane Knaup vereint.

Heide Flohr, Susanne Opdenhoff. Kunstraum Nigra Monaĥejo, Rathausgasse 48, Freiburg. Vernissage: 23. Januar, 18 Uhr. Mi-Fr: 13-18 Uhr, Sa: 12-17 Uhr. 21.01.-21.02.26

Begleitveranstaltungen:

    1. Januar, 19 Uhr: Martin Götte (Schlagzeug) und Luke Wilkins (Geige) spielen frei improvisierte Musik.
    1. Februar, 19 Uhr: „Leserunde“ – verschiedene Autorinnen tragen eigene Texte vor.

Bild: Heide Flohr: „Ohne Titel“ © Heide Flohr

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