Erfolgreicher Start der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie: Ganzheitliches Konzept im St. Josefskrankenhaus hat sich bewährt
Seit eineinhalb Jahren besteht die Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie am St. Josefskrankenhaus Freiburg unter der Leitung von Chefarzt
Seit eineinhalb Jahren besteht die Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie am St. Josefskrankenhaus Freiburg unter der Leitung von Chefarzt Abidin Karatas (52), Doppel-Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie. Mit rund 750 behandelten Patienten pro Jahr deckt die Klinik den wachsenden Bedarf an spezialisierter, patientenindividueller Versorgung bei komplexen Gefäßerkrankungen ab.
Auf die steigenden Patientenzahlen reagiert das St. Josefskrankenhaus durch gezielte Verstärkung der Personalstruktur in der Klinik: Kontinuierlich wird ärztliches Fachpersonal eingestellt, um trotz hoher Auslastung eine hochwertige, kontinuierliche Betreuung aller Patientinnen und Patienten sicherzustellen.
Der steigende Bedarf ist Ausdruck der besonderen Komplexität von Gefäßerkrankungen. Das Gefäßsystem, bestehend aus Arterien, Venen und Lymphgefäßen, ist für den Transport lebenswichtiger Substanzen, die Unterstützung des Immunsystems und die Regulierung der Körperflüssigkeiten verantwortlich. Erkrankungen wie die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), auch als „Schaufensterkrankheit“ bekannt, führen zu Durchblutungsstörungen der Beinarterien. Betroffene verspüren Schmerzen beim Gehen, die erst nach einer Pause wieder nachlassen. Andere Gefäßerkrankungen, wie Aneurysmen oder Venenthrombosen, verursachen oft nur geringe Symptome, wodurch die Diagnostik besonders anspruchsvoll wird.
Die Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie am St. Josefskrankenhaus bietet ein einzigartiges, ganzheitliches Versorgungskonzept, das alle relevanten Fachdisziplinen direkt einbezieht. Patienten profitieren von einer kontinuierlichen Betreuung an einer zentralen Anlaufstelle, ohne das lange Herumgereichtwerden zwischen verschiedenen Abteilungen.
Zu den Schwerpunkten der Klinik zählen die Aortenchirurgie, Bypassverfahren sowie komplexe gefäßchirurgische Eingriffe – sowohl offen chirurgisch als auch minimalinvasiv interventionell. Darüber hinaus bestehen enge sektorenübergreifende Kooperationen mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie spezialisierte Sprechstunden, um eine nahtlose und patientenorientierte Behandlung zu gewährleisten.
„Von der Erstdiagnose über die operative Therapie bis zur Nachsorge – unsere Patientinnen und Patienten bleiben während des gesamten Behandlungsprozesses in unserer Verantwortung“, betont Chefarzt Abidin Karatas. „Ergänzend zur medizinischen Versorgung ist auch die Qualität der pflegerischen Versorgung ein zentraler Erfolgsfaktor des sehr individuellen Therapiekonzeptes.“
Über das St. Josefskrankenhaus Freiburg
1886 von den Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul gegründet, ist das St. Josefskrankenhaus heute zentrale Anlaufstelle für die Grund-, Regel- und Spezialversorgung im Freiburger Raum. Neben einer umfassenden Not- und Dringlichkeitsversorgung bietet das akademische Lehrkrankenhaus der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein breit gefächertes Leistungsspektrum für alle Generationen. Dabei liegt der Fokus auf modernen, innovativen und hochspezialisierten Diagnostik- und Therapieverfahren ebenso wie auf einer individuellen, auf menschliche Zuwendung ausgerichteten Patientenbetreuung. Seit Oktober 2020 gehört das St. Josefskrankenhaus zur Artemed-Gruppe.
Weitere Infos: www.josefskrankenhaus-freiburg.de
Bild: Chefarzt Abidin Karatas © Artemed Kliniken Freiburg




