Kultur verbindet Menschen: Die Internationale Kulturbörse in Freiburg lädt zu einem intensiven künstlerischen Austausch ein
Die Kulturbranche blickt gespannt auf Freiburg, wenn internationale Künstler und Ensembles aus den Bereichen Darstellende Kunst, Musik und Theater
Die Kulturbranche blickt gespannt auf Freiburg, wenn internationale Künstler und Ensembles aus den Bereichen Darstellende Kunst, Musik und Theater sich treffen und vernetzen. Die Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) ist die größte Fachmesse im deutschsprachigen Raum für Bühnenproduktionen, Musik und Events mit Showcases und einem umfangreichen Ausstellungsbereich. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzt das kulturelle Angebot der IKF während der drei Veranstaltungstage.
Die IKF öffnet dieses Jahr vom 26. bis 28. Januar ihre Türen und verspricht drei Tage voller künstlerischer Begegnungen, Inspiration und lebendiger Austauschmöglichkeiten. Wer die Vielfalt der Branche erleben möchte, findet Workshops, Showcases und Talks, die Einblicke in Theater, Musik und Kultur bieten und zum Mitmachen einladen.
Start ist am 26. Januar in den Ausstellungshallen der Messe Freiburg von 10 bis 19 Uhr, Programm und Showcases starten ab 10:30 Uhr bis etwa 21 Uhr. Ein besonderes Highlight ist die Keynote von Samuel Koch „Anders stark – wie wir von Vielfalt profitieren“, die um 13 Uhr im Konferenzraum 11 stattfindet. Koch, selbst Schauspieler und Buchautor, der nach einem Unfall in der TV-Show „Wetten, dass…?“ vom Hals abwärts gelähmt ist, zeigt, wie Stärken gefördert und Gemeinschaften gestärkt werden können.
Wer Bewegung und Rhythmus erleben möchte, kann an dem Workshop „Moving Rhythms“ teilnehmen. Hier wird Musik mit dem Körper gemacht, Rhythmen erfunden, Koordination, Lockerheit und Musikalität trainiert und szenisches Potenzial erkundet. Der Workshop findet am 26. Januar, 16:30 Uhr und 27. Januar, 16:15 Uhr statt (Anmeldung erforderlich). Wer die Toolbox „Alle inklusive – Eine Box für mehr“ kennenlernen möchte, kann am 28. Januar, 10:30 Uhr, im Workshopraum 2 dabei sein. Der Workshop des Kleintheaters Luzern gibt praktische Einblicke, wie Inklusion im Alltag und in der Kulturarbeit umgesetzt werden kann.
Ein weiteres Highlight ist der Workshop für FLINTA*-Künstlerinnen, der sich mit Erfahrungen und Praktiken von Frauen in der Musik beschäftigt. Mit weniger als 20 Prozent Frauen auf den Bühnen Europas (außer in den nordischen Ländern) stehen hier Austausch, Analyse und die Entwicklung von Maßnahmen für mehr Sichtbarkeit auf und hinter der Bühne im Mittelpunkt. Er findet am 27. Januar, 14:30 Uhr, im Konferenzraum 5 statt.
Am 26. Januar werden zudem die IKF-Awards verliehen. Der Abend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem Get-together mit Walking-Act-Parade, bevor Julica Goldschmidt um 19 Uhr die Bühne eröffnet. Anschließend präsentieren Cécile Verny, Christian Gutfleisch und Peter Disch ihr Programm „Singalong“, gefolgt von der Verleihung der Freiburger Leiter 2026, die herausragende künstlerische Leistungen ehrt.
Am 27. Januar sind die Ausstellungshallen erneut von 10 bis 19 Uhr geöffnet, die Showcases laufen von 10:30 bis etwa 20 Uhr. Um 19:30 Uhr verwandelt sich die MensaBar Freiburg in einen deutsch-französischen Konzertort. Unter dem Motto „Allons Enfants de la Musique – FR/DE Friendship Edition“ stehen FINTA*-Künstlerinnen aus Deutschland und Frankreich im Mittelpunkt. Am 28. Januar öffnen die Ausstellungshallen von 10 bis 17 Uhr, Showcases und Workshops beginnen um 10:30 Uhr und enden gegen 17 Uhr. Damit bietet die IKF auch am letzten Tag noch zahlreiche Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen, neue Ideen mitzunehmen und die Vielfalt der Branche hautnah zu erleben.
Weitere Infos und Tickets: kulturboerse-freiburg.de
Bild: Die Messe lädt zum angeregten Austausch ein, Copyright: Fabian Mondl FWTM GmbH & Co. KG







