Bühne trifft Dancefloor: Der Januar im Festspielhaus Baden-Baden bietet ein vielfältiges Programm
Der Jahresanfang im Festspielhaus Baden-Baden zeigt sich 2026 so vielfältig wie selten zuvor. Zwischen klassischer Hochkultur, Musical-Glamour, Clubästhetik und
Der Jahresanfang im Festspielhaus Baden-Baden zeigt sich 2026 so vielfältig wie selten zuvor. Zwischen klassischer Hochkultur, Musical-Glamour, Clubästhetik und partizipativen Formaten öffnet sich ein Programm, das bewusst unterschiedliche Publika anspricht und zugleich Lust macht, sich auf Neues einzulassen. Internationale Stars treffen auf junge Festivalformate, große Emotionen auf intime Momente, Tradition auf Experiment. Der Januar wird damit nicht nur zum Auftakt ins neue Kulturjahr, sondern zu einem Monat, in dem sich das Festspielhaus als offener, lebendiger Ort zwischen Konzertsaal, Tanzfläche und Denkraum präsentiert.
Den Auftakt macht am 4. Januar, 13:30 Uhr die TurnGala 2026. Unter dem Motto „Beyond Limits“ präsentieren internationale Künstler:innen, Weltklasse-Artisten und regionale Gruppen eine Show voller Turnen, Akrobatik, Tanz und Comedy für die ganze Familie. Am 10. Januar, 18 Uhr eröffnen Jonas Kaufmann und Luca Salsi mit der Deutschen Radio Philharmonie das musikalische Jahr mit einem festlichen Konzert. Glanzvolle Stimmen, emotionale Interpretationen und ein Abend voller Hoffnung und Freude erwarten die Besucher:innen.
Einen starken Kontrapunkt dazu setzt die Sonntagsmatinee am 11. Januar, 11 Uhr mit der isländischen Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir. Ihr Programm bewegt sich zwischen Barock und zeitgenössischer Musik und stellt dabei „Lady Lazarus“ von Sylvia Plaths in den Mittelpunkt. Guðmundsdóttir verbindet stimmliche Präzision mit dramatischer Tiefe und schafft ein eindringliches musikalisches Porträt über Tod, Selbstermächtigung und weibliche Identität.
Ab dem 13. Januar, 19:30 Uhr zieht dann der Filmklassiker „Pretty Woman“ ins Festspielhaus ein. Bis zum 18. Januar bringt die Musicaladaption des gleichnamigen Films mit Songs von Bryan Adams und Jim Vallance Hollywood-Romantik auf die Bühne. Zwischen Glamour, Witz und großen Gefühlen erzählt das Musical von Liebe, sozialem Aufstieg und der Kraft unerwarteter Begegnungen. Mit opulenten Choreografien, eingängigen Songs und viel Broadway-Flair ist „Pretty Woman“ bewusstes Wohlfühltheater und garantieren einen glanzvollen Start ins Jahr.
Klassische Klavierkunst steht am 23. Januar, 20 Uhr im Zentrum, wenn András Schiff zusammen mit der Cappella Andrea Barca Mozarts Klavierkonzerte interpretiert. Für Liebhaber:innen legendärer Filmmusik folgt am 25. Januar, 19 Uhr „The Best of Ennio Morricone“. Orchester, Chor und Solisten der Milano Festival Opera spielen Morricones Meisterwerke, begleitet von Original-Filmszenen und Special Guest Marc Breitfelder.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das „Takeover“ Festival, das vom 30. Januar bis 8. Februar das Festspielhaus in einen Ort verwandelt, an dem Tanz, Clubkultur, Musik und interaktive Workshops verschmelzen. Den Auftakt markiert die bereits ausverkaufte Berlin Ballet Company mit „A Techno Ballet Odyssey“ am 30. Januar, 19 Uhr. In einem audiovisuellen Erlebnis auf drei Bühnen mitten im Publikum verschmelzen Bühne und Dancefloor und Clubkultur trifft auf Ballettkunst. Ein Brunchkonzert bietet Cara Rose am 31. Januar, 11 Uhr mit „Morning Soul“ mit intimem Gesang und Lounge-Atmosphäre. Am Abend um 20 Uhr öffnen Christian Löffler und Sven Helbig mit einem Takeover-Konzert die Brücke zwischen Klassik und Elektronik, während NORLYZ und Malika Alaoui um 22 Uhr die Hinterbühne für experimentellen Elektro-Jazz nutzen.
Das Takeover-Festival bietet zudem ein umfangreiches Workshop-Programm für alle Altersgruppen und Erfahrungsstufen. Von „Rise and Shine“ mit Pilates und live Harfe (31. Januar, 10 Uhr) über Choreografie- und Tanzworkshops mit Pablo Polo, Alexander Abdukarimov oder Milton Coatti bis hin zu improvisatorischen Klang- und Musiksessions mit NORLYZ, Christian Löffler, Sven Helbig oder Martin Kohlstedt können Teilnehmer:innen aktiv werden und kreative Prozesse hautnah erleben. Weitere Angebote wie „Café Impression – Art, Beats & Cake“, „Reading Party mit Live-Harfe“ oder ein Cocktailkurs „Mix it!“ laden zum Ausprobieren, Gestalten und Genießen ein. Die Workshops eröffnen ungewöhnliche Zugänge zu Kunst, Musik und Tanz und machen das Festspielhaus zu einem Ort der Inspiration und Partizipation.
Wer das neue Jahr kulturell starten möchte, findet hier außergewöhnliche Erlebnisse für alle Sinne, die von spektakulären Shows, festlichen Konzerten und Musicalromantik, über Meisterwerke der klassischen Musik zu experimentellen Performances und partizipativen Formaten reichen. Das Festspielhaus Baden-Baden zeigt dabei, dass Kunst nicht nur betrachtet, sondern aktiv erfahren und erlebt werden kann.
Weitere Infos: festspielhaus.de
Bild: Pretty Woman Das Musical, Copyright: William Rutten






