Isthmus als Bruchstelle: Der Künstler Arno in der Freiburger Karlsbau Passage
In der Karlsbau Passage in Freiburg präsentiert der Künstler Arno seine neue Ausstellung unter dem Titel „Isthmus – Wo
In der Karlsbau Passage in Freiburg präsentiert der Künstler Arno seine neue Ausstellung unter dem Titel „Isthmus – Wo Welten sich begegnen“. Die Werkschau setzt sich künstlerisch mit dem Bild des Isthmus auseinander. Dieser schmale Landstreifen, der geografisch zwei Kontinente verbindet und zugleich trennt, dient Arno als zentrale Metapher für die Schnittstellen zwischen Kulturen, Epochen und inneren Welten.

Die gezeigten Arbeiten thematisieren das Spannungsfeld zwischen Gegensätzen wie Klassik und Moderne, Traum und Wirklichkeit sowie zweidimensionaler Darstellung und Fantasie. Dabei zielt der Künstler bewusst darauf ab, eine kognitive Dissonanz zwischen Erzählung und Realität zu erzeugen, wodurch der Isthmus nicht nur als Ort der Verbindung, sondern auch als Bruchstelle erscheint.
In seiner künstlerischen Praxis greift Arno seit rund zwanzig Jahren auf Rohmaterialien und Fundstücke zurück. Häufig bildet Holz die Basis seiner Werke, ergänzt durch Farben, Spachtelmassen und Texturen, die oft von Baustellen stammen. Durch die Loslösung von ihrer ursprünglichen Funktion erfahren diese Materialien eine neue ästhetische Einordnung. Mit diesem Ansatz möchte der Künstler die Besucher dazu anregen, über die Fragilität der eigenen Wahrnehmung und emotionale Zustände wie Euphorie oder Unbehagen zu reflektieren.
Die Ausstellung kann bis zum 2. April 2026 besucht werden. Die Öffnungszeiten sind mittwochs und donnerstags von 15 bis 18 Uhr sowie freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr in der Karlsbau Passage in Freiburg.
Bild: Der Künstler Arno Copyright: Privat




