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Warum Klimagerechtigkeit eine Zukunftsfrage für alle ist | Teil 4

März 10 @ 16:15 - 17:00
Kostenlos

10 Jahre Pariser Klimaabkommen – und jetzt? Eine Suche in vier Teilen
Vor 10 Jahren wurde auf der Weltklimakonferenz COP 21 das »Übereinkommen von Paris« beschlossen. Darin verpflichten sich 195 Staaten, den Klimawandel einzudämmen und die Weltwirtschaft klimafreundlich umzugestalten. Das konkret gefasste Ziel von 2015: Den weltweiten Temperaturanstieg möglichst auf 1,5 Grad Celsius, auf jeden Fall aber auf deutlich unter 2 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu beschränken. Anders als bei dem zuvor verhandelten Kyoto-Protokoll haben sich in Paris alle Staaten der Erde völkerrechtlich verpflichtet, einen nationalen Klimabeitrag zu erarbeiten und über die Fortschritte ihrer Bemühungen regelmäßig zu berichten. Das wurde zu Recht als Durchbruch gefeiert. 10 Jahre später beschäftigt uns der immer offensichtlicher werdende Befund, dass wir die Ziele von Paris verfehlen werden. Ist das ein Anlass, die Relevanz von internationalen Klimakonferenzen grundsätzlich in Frage zu stellen? Oder gibt es gute Gründe, diese Bemühungen trotz aller Zweifel fortzusetzen? Wir wollen den 10. Jahrestag zum Anlass nehmen, an die Beschlüsse von Paris zu erinnern, ihre Folgen und Erfolge zu benennen, die Gründe für das Verfehlen des 1,5 Grad-Zieles zu analysieren und am Ende zu fragen, unter welchen Voraussetzungen der Prozess internationaler Klimaverhandlungen zu einem Mehr an Klimagerechtigkeit führen könnte. Dazu haben wir Expertinnen und Experten eigeladen, die aus der politischen Verantwortung, als wissenschaftliche oder publizistische Beobachter oder aus der Perspektive von Nicht-Regierungs-Organisationen mit der Entwicklung der Klimaverhandlungen seit Paris bestens vertraut sind. Sie werden die genannten Themen und Fragen in vier Veranstaltungen analysieren und diskutieren.

Wurde das Ziel der Klimagerechtigkeit seit Paris gestärkt? >>> Welche Dimensionen müssten Ausgleichsleistungen für Loss and Damage der ärmsten Länder annehmen? >>> Ist intergenerationelle Gerechtigkeit gegenüber der Zukunft überhaupt noch möglich?

Ablauf und Mitwirkende
16.15 Begrüßung und Einführung

16.30 Vortrag
Dr. Imme Scholz (Vorstand Heinrich Böll Stiftung)

17.00 Vortrag
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge (Direktorin German Institute of Development and Sustainability IDOS)

17.30 Pause

17.45 Loss and Damage – Klimagerechtigkeit für die Länder des Globalen Südens
Podiumsgespräch mit
Christian Cray (Bereichsleiter Internationales Programm Stiftung OroVerde)
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
Dr. Boniface Mabanza Bambou (Referent Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika KASA)
Gesprächsleitung Josef Mackert

19.00 Pause

19.15 Internationale Finanzsysteme und Klimagerechtigkeit
Podiumsgespräch mit
David Ryfisch (Teamleiter internationale Klimapolitik Germanwatch / angefragt)
Dr. Imme Scholz
Dr. Yabibal Walle (Wissenschaftlicher Mitarbeiter German Institute of Development and Sustainability IDOS)
Gesprächsleitung Dr. Karsten Sach

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Colloquium politicum der Universität Freiburg und der Stiftung Klimaneutralität Berlin

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