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DREIKLANG

März 8 @ 11:00 - 19:00

Mit der Ausstellung „Dreiklang“ präsentiert die Galerie Moart drei künstlerische
Positionen, die den Dialog zwischen Natur, Abstraktion und innerer
Wahrnehmung in den Mittelpunkt stellen.
Elmar Budde: Architekturen des Sehens und organische Wandlung; der Blick
eines Spaziergängers, der sich Landschaften flanierend erschließt – eine
Bewegung, die von der urbanen Struktur Berlins zur badischen Landschaft führt.
Seine künstlerische Entwicklung vollzieht dabei einen Weg von der strengen
Abstraktion hin zu zunehmend organischen Abbildungen. In seinen
theoretischen Reflexionen sucht er nach dem „inneren Klang“ und einer In-EinsSetzung von Bild und Ton, die nicht an der Oberfläche verharrt, sondern in den
Tiefen der Struktur nach einer „absoluten Malerei“ strebt.
Sein Sehen gleicht einem ziellosen Aufspüren, einem Einfühlen in pflanzliche
Mikrowelten, bei der die Natur als mysteriöse Physiognomie entborgen wird. In
diesem poetischen Fokus verschwindet der Mensch fast hinter der Landschaft,
während das Auge versucht, die „Natürlichkeit der Natur“ jenseits angelernten
Wissens rein erfahrbar zu machen.
Paul Pollock: Innere Landschaften und die Intensität der Farbe. Paul Pollock
nutzt das Sujet der Landschaft als Resonanzraum für das Konzept der „inneren
Landschaft“. Er lädt dazu ein, die Unendlichkeit der Seele in der Fläche zu
entdecken und den eigenen inneren Raum zu begrüßen. Sein „sound of colours“
erzeugt eine Atmosphäre der Harmonie, in der monochrome Flächen durch
feinste Kontraste aufgebrochen werden, um eine wahrnehmbare Bildtiefe zu
schaffen. Die Werke fungieren als „spots of time“ – punktuelle Erlebnisspitzen
von mystischer Intensität, die tiefe Schichten des Bewusstseins freilegen. Diese
Malerei wirkt wie eine emotionale Falltür, die den Betrachter aus der
rationalisierten Welt entlässt und ihn – ähnlich der Stimmung in den stillen
Stunden der Nacht – in eine Welt von eigentümlich dunklem Glanz führt.
Sarah Rutschmann: Transformation und Erkenntnis. Die Arbeiten der Künstlerin
thematisieren das Wechselspiel von Innen- und Außenansichten. In ihren
Werken bilden gegossene Farben freie, fließende Formen innerhalb
geometrischer Ordnungen, wobei die Fließrichtung zwischen Zentrum und Rand
variiert.
In ihrer Reihe „StückWerk“ wird der Prozess der Transformation besonders
greifbar: Kleine Ausschnitte aus großen Werkstücken werden zu neuen
Stückwerken, das ursprünglich Organische gerinnt zur abstrakten, farblosen
Reduktion. Für die Künstlerin ist dieser Schaffensprozess ein Weg der
Welterklärung; erst durch das Bild beginnt sie, die Natur und das eigene Ich in
einem Dreiklang aus Werkschöpfung, Erkennen und Sein richtig zu verstehen.

Bis 20.3.26

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