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SUMMARY:Different ways of being in
DESCRIPTION:Was im Theater selbstverständlich ist – das Hineinschlüpfen in Rollen\, mit ihren unterschiedlichen Gefühlslagen – wird in Different ways of being in verwandelt in tänzerische Befragungen:  Was ist ein emotionaler Zustand\, wenn ich ihn nicht spiele\, sondern ihn tatsächlich körperlich zulasse? Wie werde ich von etwas „ergriffen“? Wann falle ich aus einer Emotion oder einem Bewegungsablauf heraus? Uns interessiert\, wie sich diese Brüche und Übergänge in Muskulatur\, Atmung\, Tempo\, Blicken niederschlagen. \nWir interessieren uns für Schwellen\, Rhythmen und Grenzen: Was geschieht zwischen zwei Zuständen\, wie nimmt der Körper sich in unterschiedlichen szenischen Situationen wahr? Wie beeinflußt mich die Tanz-Partnerin? Die Antworten bleiben offen – Momentaufnahmen in Bewegung. \nWir sind immer in etwas drinnn – umhergewirbelt von der großen Wunsch-Maschine. Doch bemerken wir es\, und verstehen wir\, wie diese Wünsche und Zustände unsere Perspektive auf das Leben prägen? Was lässt sich mit ihnen anderes anfangen\, wie lassen sie sich verändern? \nDifferent ways of being in versteht die Bühne als einen Ort der Aushandlung: zwischen zwei Körpern\, zwischen zwei Menschen\, zwischen zwei Tänzerinnen und ihrem Verhältnis zu den Anderen. Die Bühne ist dabei kein abgeschlossener Raum\, sondern ein Resonanzfeld mit den Anwesenden. Die Arbeit setzt auf das Risiko der Sichtbarkeit: innere Schwankungen\, Unsicherheiten und Überforderungen werden nicht geglättet\, sondern zugelassen. Es geht nicht um das Versprechen „authentischer Emotion“\, sondern um Transparenz: Wie viel Unentschiedenheit\, wie viel Kippen\, wie viel Unkontrollierbarkeit hält eine Form aus\, bevor sie zerfällt – und was kann aus diesem Zerfall Neues entstehen?\nKünstlerische Leitung: Zina Vaessen\nTanz: Chelsea Reichert u. Zina Vaessen\nDramaturgie u. Co-Choreografie: Alice Gartenschläger\nOutside Eyes: Selina Koch u. Tom Schneider\nFoto: Yen Lee \nDauer 50 Minuten\nContent Note / Inhaltswarnung: Bei der Aufführung wird es eine Nacktszene geben.
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SUMMARY:Martin Buber und der kulturelle Zionismus. Dialogphilosophie entdecken
DESCRIPTION:Die Herbstsitzungen des Buber Seminars haben Martin Bubers Begriff des kulturellen Zionismus zum Thema. Buber hat sich vielfach gegen einen nationalistisch-chauvinistischen Zionismus zur Wehr gesetzt. Im Zusammenhang mit seiner eigenen Auffassung von Zionismus widmen wir uns Texten\, die den kulturellen Zionismus Bubers mit seinem Sozialismus Begriff in Verbindung setzen und die Aussöhnung mit der arabischen Bevölkerung Bubers bis zu seinem Tod bedenken. \nMartin Buber (1878-1965) zählt zu den bedeutendsten jüdischen Denkern des 20. Jahrhunderts. Neben seiner Bibelübersetzung mit Franz Rosenzweig ist er wegen seiner Dialogphilosophie (Ich-Du)\, seiner Religionsphilosophie und seinen Schriften zum osteuropäischen Judentum (Chassidismus) bekannt geworden. Neben zentralen Texten Bubers werden auch seine religiösen\, sozialen und pädagogischen Impulse reflektiert. Ziel ist es\, seine Gedankenwelt im gemeinsamen Lesen\, Deuten und Diskutieren lebendig werden zu lassen – mit dem Schwerpunkt auf Gespräch\, Begegnung und persönlicher Auseinandersetzung. \nLeitung: Prof. em. Dr. Wilhelm Schwendemann \nTermine: 5x montags\, ab 16.11.2026 \nAnmeldung möglich\, aber nicht verpflichtend. Die Termine können einzeln besucht werden. \nKosten: 7\,00 € pro Termin (5 € ermäßigt für Studierende\, Erwerbslose) \nKooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Matthias-Claudius-Kapelle
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LOCATION:Kulturkapelle Matthias Claudius Günterstal\, Kybfelsenstr. 17\, Freiburg\, 79100
CATEGORIES:Vorträge & Gespräche
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SUMMARY:FIGURENTHEATER UNTERWEGS
DESCRIPTION:Die Sachenfinderin\nKari ist vier Jahre alt und für sie ist es das Schönste auf der Welt\, mit\nMama Apfelkuchen zu backen. Außer heute\, da geht ihr Bruder Ole\ngemeinsam mit Opa zum Angeln\, und Kari darf nicht mit. Da hilft nur\neins – etwas machen\, das besser ist als Backen und Angeln zusammen.\nFür die kleine Kari ist das: Sachen finden! Ihr fragt Euch nun\, was man\nda macht? Man zieht in die Welt und stöbert nach unentdeckten Dingen\,\nKostbarkeiten und Schätzen. Genau das tut die kleine Kari.\n„Die Sachenfinderin“ wurde im Jahr 2017 mit dem Preis der Kinderkultur\nbörse ausgezeichnet: „Es ist eine zarte Geschichte mit vielen unterschied\nlichen Elementen\, die Kinder emotional berührt und alle Sinne an-\nspricht … Rund in jeder Form – wie ein gelungener Kuchen“\, begründete\ndie Jury ihre Entscheidung. Und tatsächlich wird während der 40-minü-\ntigen Spielzeit ein leckerer Apfelkuchen gebacken\, den die kleinen und\ngroßen Zuschauer am Ende mit Genuss verspeisen können. \nFigurentheater unterwegs\nAndieh Merk\, Regie & Musik\nAngelika Jedelhauser\, Ausstattung & Spiel \nDie Sachenfinderin. Ein Fundstück für alle ab drei Jahren \n9 Uhr & 11 Uhr
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LOCATION:Stadtbibliothek Donaueschingen\, Karlstraße 60\, Donaueschingen\, 78166
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SUMMARY:Neuronale Netzwerke für Überlebensinstinkte (Dr. Vanessa Stempel\, MPI Frankfurt)
DESCRIPTION:Instinktverhalten sind angeborene Verhaltensweisen\, die für das Überleben von Tieren essentiell sind\, und die sie ohne oder nur mit sehr wenig Vorerfahrung ausführen können. Fortpflanzung\, Jagd und Verteidigung sind Beispiele von Instinktverhalten\, die sich im gesamten Tierreich entwickelt haben\, um das Überleben eines Individuums und seiner Nachkommen zu sichern\, ohne dass es dafür eines Lernprozesses bedarf. \nDennoch sind diese Verhaltensweisen keine Reflexe\, wie oft angenommen\, sondern können flexibel an die momentanen Bedürfnisse eines Tieres angepasst werden. Bei Wirbeltieren werden Instinktverhalten von Schaltkreisen im Gehirn gesteuert\, die im Laufe der Evolution weitgehend unverändert geblieben sind und stammesgeschichtlich bis zu den frühesten Wirbeltiervorfahren zurückreichen. Das Ziel unserer Forschung ist es\, herauszufinden\, wie die flexible Verhaltenssteuerung auf der Ebene von neuronalen Schaltkreisen und einzelnen Nervenzellen umgesetzt wird.  \nDas Bernstein Center Freiburg und die Fakultät für Biologie laden im Wintersemester 2026/27 wieder zu spannenden Fragen\, kreativen Ansätzen und praxisbezogenen Methoden rund um das Thema Neurowissenschaften ein. Herausragende Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus ganz Deutschland werden jeweils aus Sicht ihrer Disziplin anschaulich und verständlich über ihre Forschung berichten.
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LOCATION:Biologie\, Großer Hörsaal\, Schänzlestraße 1\, Freiburg\, BW\, 79104\, Germany
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